O mein Papa

Ein faszinierendes Künstlerporträt - temporeich erzählt, berührend, überraschend

«O mein Papa» machte den Schweizer Komponisten Paul Burkhard in den 50er-Jahren weltberühmt - und zugleich unsterblich. Ausgehend von diesem Evergreen begibt sich Felice Zenoni mit seinem Dokumentarfilm O MEIN PAPA auf die Suche nach den weniger bekannten Schätzen in Burkhards Nachlass und skizziert dabei auch eine beeindruckende Lebensgeschichte.

Tagebucheinträge, Briefe und private Super8-Aufnahmen säumen die feinsinnige filmische Entdeckungsreise, die in den 20er-Jahren in Zürich beginnt. Bern, Berlin, London und New York sind weitere Stationen. Burkhard feiert Welterfolge - und lässt sich im kleinen Dorf Zell im Zürcher Oberland nieder, das zu seinem Kraftort wird. Hier lebt und komponiert er bis zu seinem Tod.

Paul Burkhard hat ein breites Repertoire hinterlassen, das von Gassenhauern über Bühnen- und Filmmusik bis hin zu geistlichen Orchesterwerken reicht. Man kennt seine Werke - sehr oft, ohne zu wissen, dass sie von ihm stammen: «Die kleine Niederdorfoper» etwa, «Mutter Courage», «Der schwarze Hecht», «D'Zäller Wiehnacht» oder «Il faut aimer ce qu'on a».

Michael von der Heide, Dodo Hug, Toni Vescoli, Vera Kaa, Lys Assia, Nubya, Fabienne Hadorn, Leonard, Sandra Studer, Erich Hättenschwiler und Sergio Luvualu - sie alle lassen in O MEIN PAPA die Melodien Burkhards wieder aufleben. Und Weggefährten wie Hugo Loetscher, Werner Düggelin, Maria Becker und Ettore Cella erinnern sich in Interviews an ihren aussergewöhnlichen Kollegen.

O mein Papa

von Felice Zenoni
mit Paul Burkhard, Michael von der Heide, Dodo Hug, Lys Assia, Toni Vescoli, Hugo Lötscher, Vera Kaa

CH 2007, 87 Min.
Startdatum: 13.9.07