Rois et reine
Der Kritiker- und Publikumsliebling aus Paris
Zwei Leben, zwei Geschichten:
Nora ist eine Mitdreissigerin, die nach turbulenten Jahren ihren wohlverdienten inneren Frieden in Gestalt eines wohlhabenden Mannes gefunden zu haben scheint. Zunächst musste sie nämlich als Witwe und Mutter ihres noch ungeborenen Sohnes gegen alle Behördenwiderstände durchsetzen, dass dieser den Namen ihrer verstorbenen Jugendliebe tragen durfte. Nun aber scheint mit dem angekündigten Krebstod ihres schriftstellernden Vaters, neues Ungemach über sie hereinzubrechen.
An einem anderen Ort wird ihr Ex-Geliebter, der Musiker Ismael Vuillard, gegen seinen Willen in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Zwar sehnt sich er sich nach der vermeintlichen Freiheit draussen, fühlt sich aber in der Klinik nicht ganz unwohl.
Noras und Ismaels Erlebnisse werden parallel erzählt, ihre Leben kreuzen sich nur selten, obwohl sie sich in ähnlich festgefahrenen Situationen befinden. Ihre Geschichten vereinen sich, als Nora aus Sorge um ihren Sohn, Ismael bittet, diesen zu adoptieren.
ROIS ET REINE war die grosse Überraschung zum Auftakt der diesjährigen Kinosaison in Frankreich. Ursprünglich nicht für einen Deutschschweizer Start vorgesehen, freuen wir uns nun umso mehr, Ihnen diesen Kritiker- und Publikumsliebling vorstellen zu können.
Offizieller Wettbewerbsbeitrag Venedig 2004
Prix Louis Delluc
César für Mathieu Amalric - Bester Schauspieler
Bester französischer Film des Jahres - Verband der französischen Filmkritik
"Wie Desplechin da gegensätzliche Emotionen unvermittelt aufeinander prallen lässt, wie er aus zunächst widersprüchlich anmutenden Wendungen ein stimmiges Ganzes webt, erzeugt ein Reichtum an Texturen, wie man ihn im Gegenwartskino sonst nur selten findet. Von Emmanuelle Devos und Mathieu Almaric, den Hauptdarstellern, scheinen schrittweise Schichten freigelegt zu werden, die sie in sich selbst nicht geahnt haben, während sie den Schauspiel-Ikonen Maurice Garrel und Catherine Deneuve trotzen. ROIS ET REINE ist ein Film über die Unsicherheit, aber einer, der kopfüber, fast blindlings, nicht aufs Ersticken, sondern auf die absolute Freiheit zurennt."
viennale.at
"Ein Film von außerordentlicher Intensität, der virtuos von einem Genre zum nächsten gleitet."
L'Hebdo
"Überquellend - von der schmerzhaftesten Intimität bis zum unwiderstehlichsten Humor."
Le Temps



