Machuca
Chile 1973. Eine Freundschaft überwindet alle Schranken
Gonzalo stammt aus guten Verhältnissen und besucht das katholische Gymnasium von Santiago. Eines Tages nimmt die Schule auf Initiative des idealistischen Rektors neue Mitschüler aus den ärmlichen Vororten auf. Unter ihnen befindet sich Pedro Machuca, mit dem der schüchterne Gonzalo sich bald anfreundet. Dies nicht nur zur Freude seiner Eltern.
Gonzalo lernt durch Machuca eine ihm bislang unbekannte Welt aus Freundschaft, Solidarität und Respekt kennen. Und mit der hübschen Silvana, Pedros Nachbarin, entdeckt er auch die Liebe. Die unsichtbare Mauer zwischen Gonzalos und Machucas Welt scheint plötzlich zu verschwinden.
Doch Gonzalos wachen Augen entgeht nicht, dass das Klima der Offenheit in Chile sich praktisch täglich verschlechtert. Der drohende Putsch General Pinochets gegen Salvador Allende wird ihr Leben für immer verändern.
Andrés Wood schenkte seinem Heimatland einen Film, der einen unverstellten, versöhnlichen Blick auf die Vergangenheit wirft. Das Geschenk wurde dankbar angenommen: MACHUCA war in Chile ein durchschlagender Erfolg. Der gesellschaftliche Aufbruch unter Allende wird hier erstmals mit einem grossen Kinofilm gewürdigt.
"Menschen sowohl rechts wie links des politischen Spektrums sehen in MACHUCA eine Geschichte der Versöhnung. Der Überraschungshit griff auch in die Realität ein: Der eilige Entscheid des chilenischen Gerichtshofes, die Immunität Pinochets aufzuheben, wird diesem Film zugute gehalten."
Variety
"Ein weiteres Meisterwerk des südamerikanischen Kinos."
Film Inside Out
"Bewegend, intelligent und unterhaltend."
La stampa
"Eine schöne, einfache Geschicht, elegant erzählt und hervorragend interpretiert, mit zahlreichen verblüffenden Sequenzen."
Libération



