Moscow, Belgium
Die charmante Liebesgeschichte eroberte das belgische Publikum im Sturm
Ein Unfall mit Blechschaden ist das Letzte, was die 41-jährige Matty in ihrem ohnehin schon komplizierten Leben noch gebrauchen kann: Ihr Ehemann bekämpft seine Midlife-Crisis mit einer wesentlich jüngeren Frau, ihre drei Kinder machen gerade verschiedene Stadien der Pubertät durch und auch ihr Job in der örtlichen Postfiliale ist alles andere als erfüllend. Eine kleine Beule im LKW des 29-jährigen Johnny hat nun für Matty grosse Folgen: Der ungehobelte Trucker entpuppt sich nach einem ersten Streit als Charmeur alter Schule und hat sich vorgenommen, Mattys Herz zu erobern.
Mit seinem beeindruckenden Regiedebüt zieht der Belgier Christophe van Rompaey das Publikum von der ersten Sekunde an hinein in eine verrückte, unmögliche und doch ganz echte Liebesgeschichte und findet dabei genau die richtige Balance zwischen herzerfrischender Komödie und lebensnahem Drama. 'Moscow, Belgium' avancierte in seiner Heimat zum Kassenschlager, wurde auf dem Festival von Cannes mit stehenden Ovationen in der Reihe "Semaine de la Critique" gefeiert und mit dem "Prix SACD" für das beste Drehbuch (Jean-Claude van Rijckeghem und Pat van Biers) ausgezeichnet.
"Herzerfrischendes und witziges Familiendrama"
Schweizer Illustrierte
"Da sehen selbst die ausgefuchsten Realisten und Dokumentalisten der kleinen Leute von Ken Loach bis zu den Dardenne-Brüdern beinahe blass aus daneben."
NZZ
Festivals & Preise:
Cannes 2008, Semaine de la Critique



