Boxing Jesus
Poetische Komödie von Stefan Jäger, mit Stefan Gubser
Antonio ist ein C-Klasse-Boxer. Als er mitten in einem Kampf ausrastet und behauptet, er sei Jesus, landet er in der psychiatrischen Klinik. In sieben Tagen soll er rauskommen, sofern er dann bei klarem Verstand vor einer Kommission belegen kann, dass er "normal" ist. Doch in der Anstalt trifft Antonio auf Johannes, einen älteren Mann, der seinen Sohn bei einem Autounfall verloren hat und sich die Schuld daran gibt. Johannes glaubt in Antonio den wiedergeborenen Messias zu erkennen und schwört sich, das dem Ungläubigen auch zu beweisen. Fortan versucht Johannes, die verschiedenen Stationen im Leben Jesus zu inszenieren; sei es, dass er mithilfe der anderen Insassen die Wunder aus der Bibel in Szene setzt oder indem er in Antonios Akten wühlt: Dessen Mutter hiess nämlich tatsächlich Maria! Für Johannes Zeichen genug, den Ungläubigen seiner wahren Bestimmung zuzuführen. Selbst ein irrwitziges Fussballsspiel scheint ein Mittel, Antonio auf den Weg des rechten Glaubens zu führen...
Der neue Film des Schweizer Regisseurs Stefan Jäger ('Hello Goodbye', 'Birthday', 'Cyril trifft') ist eine intelligente, feinfühlige und poetische Komödie über Glaube, Liebe und Wahnsinn.
Das Schauspieler-Ensemble mit Bibiana Beglau, Michael Finger und Stefan Gubser ist ein Genuss.
"Stürmischer Beifall. Schön und bewegend, rührend und ironisch"
La Nazione
"Boxer, Heilige und Poeten - ein surreales Märchen mit Poesie, Humor und Sensibilität"
La Repubblica
"Dabei verschmelzen das grobkörnige Bild, das unvergleichlich warme Licht der Toskana und die Komik der Anstaltsinsassen in einer höchst originellen Mixtur."
NZZ

