Scott Walker: 30 Century Man
"Song & Dance Men" präsentiert Musikkino
"The Sun Ain't Gonna Shine Anymore" sangen Mitte der 60er Jahre The Walker Brothers, ein Trio um den amerikanischen Bassisten und Leadsänger Scott Walker, das mit diesem Song aus dem "Swinging London" weltweit einen Hit landete - und sich schon 1967, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, auflöste. Denn Scott Walker hatte andere Interessen, als sich mit den Beatles oder Rolling Stones um ein Publikum aus kreischenden Teenagern zu streiten. So nahm er stattdessen Soloplatten auf, die mit dunklen Sounds und avancierten Texten überraschten. Scott Walker gilt heute als einer der einflussreichsten, aber auch geheimnisumwittertsten Stars der Popgeschichte. Trotz grosser Flops und persönlicher Krisen gehört Walker zu den legendären Gestalten des Pop. "Ich bin zum Orson Welles der Musikindustrie geworden", wird er zitiert, "man will mit mir zu Mittag essen, aber niemand will den Film finanzieren."
Der Musiker, der Interviews üblicherweise verweigert, blickt im Filmporträt bereitwillig auf seine wechselhafte Karriere zurück, während prominente Wegbegleiter wie David Bowie, Brian Eno oder Jarvis Cocker über seinen Einfluss auf die eigenen Arbeiten sprechen.
Einführung von Jean-Martin Büttner.
"Song & Dance Men" - Musikkino mit Einführung eines Kulturjournalisten.
Archiv:
- Sonic Youth: Sleeping Nights Awake
- La Paloma
- Scott Walker: 30 Century Man
- The Future Is Unwritten - Joe Strummer
- Awesome; I Fuckin' Shot That
- Attwenger Adventure
- Die Waldstätte - Dampfschiffsymphonie
- Full Metal Village
- Screaming Masterpiece
- Patti Smith - Dream of Life



