Egoïste - Lotti Latrous
Wie egoistisch ist der Wunsch, Menschen helfen zu wollen?
Lotti Latrous traf mit der Eröffnung ihres 'Centre Espoir d'Eux' an der Elfenbeinküste eine schwerwiegende Entscheidung. Als Ehefrau und Mutter beginnt sie ihr Leben zu hinterfragen. Den Luxus gegen materielle Armut einzutauschen und ihre Berufung über die Interessen der eigenen Familie zu stellen, war für sie die 'egoistischste Tat' ihres Lebens. Der junge Regisseur Anspichler porträtiert die engagierte Persönlichkeit, die 2004 zur 'Schweizerin des Jahres' gewählt worden ist, bei ihrer Arbeit im Sterbehospiz in Abidjan und ergründet die Sichtweise Latrous', wie auch jene ihrer Angehörigen.
Der Regisseur Stefan Anspichler über Lotti Latrous:
"Lotti Latrous erteilte uns die Ausnahmegenehmigung, mit ihr während 21 Tagen im Slum von Abidjan zu leben. Egoïste - Lotti Latrous wird demjenigen, der sich darauf einlässt, eine ganz intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben schenken. Und das dank der offenen Aussprache von Lotti und ihrer Familie im Film."
Samstag, 17. November 2007, 15.30 h
in Anwesenheit von Lotti Latrous



