Ostrov - The Island
Bildstarke Parabel über Schuld und Vergebung. Grandioses, intensives Kino aus Russland.
1942 wird ein russischer Soldat von den Nazis gezwungen, seinen Hauptmann zu erschiessen und sterbend zurückgelassen. Der Soldat selber wird von Mönchen gerettet. 34 Jahre später ist er ein berühmter Heiliger und Heilender, der den Namen Vater Anatolij trägt. Er hat die vielen Jahre auf einer Insel verbracht, wo er seit dem Krieg Kohle schaufelt. Zu dieser Sisyphusarbeit scheint er für immer verdammt zu sein.
Verzweifelte Menschen kommen von überall zu ihm, für seinen Segen und seiner mystischen seherischen Kräfte wegen. Aber Anatolij wird von seiner Sünde verfolgt: Der ausgelaugte alte Mann betet unaufhörlich und bittet Gott um Vergebung. Eines Tages treffen ein weitgereister Admiral und seine von Dämonen geplagte Tochter ein. Jede Gewissheit, die Anatolij als Gläubiger hatte, bricht zusammen.
"Andrei Schegalow, der ausgezeichnete Kameramann, findet auch hier zu eindrücklichen Bildern..."
NZZ
"Der Film ist intensives, nicht alltägliches und faszinierendes Kino aus einem fernen Land."
Blick
"Pjotr Mamonov radikal und überzeugend. Ein filmisches Gebet, das fasziniert und verstört."
Feuilleton
"Bei allem Satirischen ist dies ein Film mit einer unübersehbaren spirituellen Botschaft."
Kirchenbote
"Eindrücklich gespielt und praktisch ohne Dialog auskommend, vermag dieser ruhige Bilderstrom in seinen Bann zu ziehen."
forum
"Bilderprächtiges Schicksalsdrama voller poetischer Momente und Spiritualität."
20Minuten



